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Der erste Ferienort auf Fuerteventura entwickelte sich auf der Halbinsel Jandia, östlich
vom kleinen Fischerort Morro Jable. Es wird immer noch "Jandia" oder "Jandia Playa"
genannt, obwohl mittlerweile mehrere Ferienzentren auf der Halbinsel entstanden.
Der Strand heißt offiziell "Playa de Matorral". Der Leuchtturm an der Punta de Matorral
markiert den südlichsten Punkt Fuerteventuras. Jandia hat neben einer ganzen Reihe von Hotels
und Ferienanlagen fast schon den Charakter einer kleinen Stadt. Es gibt alles, was man sich
für die Ferien wünscht: Einkaufszentrum, Boutiquen, Läden, Banken, Restaurants, Cafes,
Bars und Diskotheken, aber alles auf eine eher beschauliche, gemütliche Art.

Fahren Sie von hier nach Norden, kommen Sie am Club Aldiana, am Esquinzo und dann
an einigen der weltbesten Surfreviere vorbei, zur Costa Calma. Das erste Hotel an der
"ruhigen Küste" wurde in den siebziger Jahren gebaut. Noch ist es kein Ort, sondern oberhalb
eines langen schönen Strandes die lebendige Ansiedlung von großzügigen Ferienanlagen,
Läden und Restaurants. Entlang der Hauptstraße zieht sich eine schattenspendende
Grünzone aus Palmen und Kanarischen Kiefern, wo das wiederaufbereitete Abwasser sinnvoll
verwendet wird. Der "Istmo de la Pared", was "Landenge der Mauer" bedeutet,
befindet sich etwas weiter nördlich. Der Name erinnert an die Mauer, die hier die beiden
Guanchen-Königreiche Maxorata und Jandia getrennt haben soll. Es ist allerdings umstritten,
ob es diese Mauer gab. Eine Straße führt an dieser schmalsten Stelle, zu der Siedlung
La Pared an der Westküste. Hier ist eine Feriensiedlung besonderer Art entstanden.
Am Ende einer Allee steht eines der schönsten Hotels der Insel: das "Costa Real" mit seinem
hervorragendem "a la carte" Restaurant. Gegenüber liegt die "Golfakademie La Pared",
eine Zielgolfanlage. In La Pared können Sie malerische Sonnenuntergänge mit einem
Restaurantbesuch im "El Camello" kombinieren.

Etwa in der Mitte der Insel, nur ein paar Kilometer südlich vom Flughafen, liegt Caletta
de Fuste, auch bekannt als El Castillo. Das "Castillo" besteht aus den Resten eines runden
Turmes, der im 18. Jahrhundert zur Abwehr von Seeräubern gebaut wurde. Diese neue
Feriensiedlung gilt als vorbildlich; kein größeres Haus ragt hier in den Himmel, und in den
Bungalows und Ferienanlagen fühlt man sich wie im eigenen Ferienhaus. Am kleinen
Yachthafen gibt es eine Plaza mit hübschen Restaurants, vor denen man im Freien sitzt und
auf die Segelschiffe schaut. Die windgeschützte Bucht mit dem hellen Sand eignet sich
besonders für Familien mit kleinen Kindern. Etwas nördlicher entsteht der bis jetzt
neueste Ferienort Nuevo Horizonte.

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