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Vom Flughafen noch Norden fährt man durch die Wanderdünen des Naturschutzgebietes
"El Jable" nach Corralejo. Dieser Fischerhafen entwickelt sich gerade zu einem lebhaften
Feriendorf. Die Strände, die ein bißchen außerhalb des Ortes liegen, sind nicht nur lang, sondern
auch breit wie nirgends sonst: direkt vom Ufer ziehen sich die Sanddünen teils kilometerweit
ins Inselinnere. Hier fühlt man sich, hat man das Meer im Rücken, wirklich wie in der Sahara.

Blicken Sie dagegen aufs Wasser, sehen Sie ein paar Kilometer entfernt die Insel Lobos, die Sie
bei einem Ausflug besuchen können und etwas weiter dahinter, schon ein bißchen im Dunst,
die schwarze Nachbarinsel Lanzarote.

Jandia, Costa Calma und Corralejo sind zwar die bekanntesten und wichtigsten Ziele für Urlauber,
aber es ist eigentlich nur ein Teil Fuerteventuras. Denn bevor sonnenhungrige Feriengäste die Insel
entdeckten, spielte sich das Leben der nicht einmal 45.000 Majoreros, wie sich die Inselbewohner
nennen, im Innern ab: die ehemalige Hauptstadt Betancuria, das alte Antigua, Pajara, Zentrum des
Pfefferanbaus, die Olivenstadt La Oliva ... Sie haben keine aufregenden Sehenswürdigkeiten
zu bieten und doch sind sie sehenswert in ihrer schlichten Schönheit inmitten der einsamen Bergwelt
und der kahlen Ebenen. Es sind lohnende Abstecher, für die Sie mehr als nur einen Tag Ihrer Ferien
"opfern" sollten. Wer sich die Insel auf eigene Faust erobern will, mietet sich am besten einen Wagen.
Es muß kein Geländewagen sein, denn die Straßen sind gut, zum Teil sehr gut, und die
Entfernungen sind nicht allzu groß. Wer dagegen Spaß am "Oben ohne" hat, kann sich einen Jeep
mieten oder eine Jeep-Safari buchen. Mit den Freiluft-Fans zusammen macht es nämlich
noch mehr Spaß. Aber dazu später mehr....

Fuerteventura wartet auf Entdecker....                  ....Fuerteventura wartet auf Sie

weiter (demnächst)

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